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A nach oben
Amputation Abtrennung eines Körperteils
Apoplex Plötzliche Durchblutungsstörung eines Organs, heute häufig synonym gebraucht für Apoplexia cerebri = Schlaganfall
B nach oben
Bio-Feedbackgeräte Geräte, die die Selbstkontrolle über bestimmte Vorgänge ermöglichen und damit Befindlichkeitsstörungen oder Krankheiten entgegen wirken helfen können.
C nach oben
C-Leg Computergestützes künstliches Bein
COPD Chronic obstructive pulmonary disease = chronisch obstruktive Lungenkrankheit
D nach oben
Dekubitus Lokale Schädigung der Haut und des darunter liegenden Gewebes.
Derotation Entdrehung der Wirbel
DFS = diabetisches Fußsyndrom Folgeerkrankung des Diabetes mellitus, über die jeder Diabetiker gut Bescheid wissen sollte.
Diabetolgie Medizinische Fachrichtung, die sich mit der Behandlung des Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) befasst.
Diparese Lähmung von zwei Gliedmaßen
Dysbalance Ungleichgewicht
E nach oben
EWST Extrakorporale Stosswellentherapie
Exartikulation Amputation einer Gliedmaße im Gelenk
F nach oben
Ferrari-Konzept Auffassung, begründet von Prof. Adriano Ferrarri, nach der die infantile Cerebralparese nicht nur als motorische und perzeptive Störung, sondern auch als Beeinträchtigung der Intention eines Kindes, seines Wollens, seiner Aufmerksamkeit, Anteilnahme, Neugierde und Kreativität zu sehen ist.
Fasciitis plantaris Schmerzhafter Fersenspornbildung
G nach oben
GMFCS Gross Motor Function Classification System = internationale Klassifikation für Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit für Kinder mit Cerebralparese. Basiert auf selbstinitiierten Bewegungen unter besonderer Beachtung der Sitzfähigkeit, des Transfers und der Mobilität. Einteilung in 5 Stufen von Stufe 1 (geht ohne Einschränkung) bis Stufe 5 (wird im Rollstruhl gefahren)
H nach oben
Hallux Valgus Medizinischer Fachausdruck für den pathologischen Schiefstand der großen Zehe, die dabei im Großzehengrundgelenk zum Fußaußenrand hin abweicht.
Handelshaus Bezeichnet einen Geschäftszweig der sich mit dem Handel/Vertrieb von Ware beschäftigt.
Hemiparese Lähmung einer Körperseite
Hüftdysplasie Bei einer Hüftdysplasie handelt es sich um eine kindliche Reifungsstörung, dh die Hüftgelenkpfanne ist nicht richtig ausgebildet.In der weiteren Entwicklung kann der Hüftkopf aus der Pfanne auskugeln = luxieren.
Hüftluxation Das Pfannendach des Hüftgelenks ist zu flach und kann den Hüftkopf des Oberschenkels nicht richtig umschließen, so dass dieser keinen Halt findet. Im schwersten Fall, der so genannten Hüftluxation, rutscht der Hüftkopf ganz aus der Hüftpfanne heraus.
I nach oben
Idiopathisch Die Erforschung der zugrunde liegenden Krankheit war bisher erfolglos.
Infantile Cerebralparese Bewegungsstörungen, deren Ursache in einer frühkindlichen Hirnschädigung liegt. Die dadurch hervorgerufene Behinderung ist charakterisiert durch Störungen des Nerven- und Muskelsystems im Bereich der willkürlichen Bewegungskoordination. Am häufigsten sind spastische Mischformen und eine Erhöhung der Muskelspannung (Muskelhypertonie).
J nach oben
K nach oben
Kompressionsstrümpfe Sind als wesentlicher Bestandteil der Kompressionstherapie ein medizinisches Hilfsmittel, das bei Bedarf vom Arzt verordnet wird. Die Einteilung erfolgt in vier Klassen, wobei Klasse 1 die leichteste ist.
Kyphose Krümmung der Wirbelsäule nach hinten. Bei krankhafter Verstärkung spricht man vom Rundrücken.
L nach oben
Lymphologie

Die Lymphologie beschäftigt sich mit lymphologischen Erkrankungen, wie dem Lymphödem. Das Lymphödem ist eine Schwellung, die durch eine Abflussbehinderung im Lymphgefäßsystem entsteht. Die Lymphflüssigkeit ist eine helle, leicht gelbliche Flüssigkeit. Sie enthält Plasma und Lymphozyten, Eiweiße und Fette.

Diese Flüssigkeit entsteht indem Blutplasma aus den Kapillaren in das umliegende Gewebe tritt. Der Abtransport, kann durch vielfältige Weise gestört sein und es entstehen zum Teil riesige Schwellungen, die durch die verbleibende Flüssigkeit im Gewebe begründet sind.Die Aufgabe der Lymphologie ist unter anderem den Grund für die Abflussbehinderung zu finden. Zu unterscheiden sind dabei primäre (angeborene) Abflussstörungen im Lymphgefäßsystem oder sekundäre (erworbene) Abflussstörungen.

M nach oben
Multiple Sklerose (MS) Chronisch entzündliche Entmarkungserkrankung des Zentralnervensystems, deren Ursache noch nicht geklärt ist.
Muskelatrophien Neuromuskuläre Erkrankungen, die fortschreitend Muskelschwund nach sich ziehen.
Muskeldystrophien Muskelkrankheiten die durch Mutationen im Erbgut verursacht werden. Führt zu Muskelschwäche und Muskelschwund.
Myoelektrische Prothesen Sind Fremdkraftprothesen, bei denen bei jeder Kontraktion des Muskels auf der Haut eine elektrische Spannung entsteht, die zum Steuern dieser elektrisch angetriebenen Prothesen genutzt wird.
N nach oben
Nancy Hilton Konzept, begründet von der Amerikanerin Nancy Hilton, zu dynamischen Fußorthesen, das sich aus der inhibitorischen (hemmenden) Gipsen entwickelt hat. Sie werden aus dünnen flexiblen Polypropylen hergestellt und je nach Bedarf knöchelübergeifend, mit oder ohne Plantarflexions- oder Dorsalextensionsanschlag versehen. DAFO = Dynamic Angle Foot orthosis. - DFO = Dynamic Foot Orthosis.
Neurologisch Die Nerven betreffend.
Neurostimulation Die Stromimpulse des Neurostimulators hemmen die Erregungsweiterleitung überaktiver Nerven. Neurologische Krankheitssymtome können so gelindert werden.
O nach oben
Orthese Ist ein industriell oder durch einen Orthopädietechniker hergestelltes medizinisches Hilfsmittel, das zur Stabilisierung, Entlastung, Ruhigstellung, Führung oder Korrektur von Gliedmaßen oder des Rumpfes zum Einsatz kommt. Wird bei Notwendigkeit vom Arzt verordnet. Es gibt verschiedene Arten wie Neurostimulationsorthesen, Gehorthesen oder Funktionsorthesen etc.
Orthopädietechnik Fertigung technische Hilfsmittel nach Maß nach ärztlicher Verordnung zur konservativen Behandlung von Fehlstellungen oder Schäden am Haltungs- und Bewegungsapparat. Erstellung von Bandagen, Korsetten oder Erzeugnisse der Rehabilitationstechnik wie Rollstühle oder Krankenbetten.
Osteogenesis imperfecta Glasknochenkrankheit: Knochen kann leicht brechen („wie Glas“) und weist eine glasige Struktur im Röntgenbild auf.
Osteoporosen Alterserkrankungen der Knochen, die sie anfälliger für Brüche macht.
P nach oben
Prothesen-Systeme Hydraulische, pneumatische und computergesteuerte Ersatzgliedmaßen.
Peroneal-Nerv Vorderfussnerv
PMT pulsierende Magnetfeldtherapie
Podo-Orthesiologie Durch Abweichungen der Haltung werden die Wirbelsäule und Gelenke des Menschen falsch belastet. Das führt zu Schmerzen im Rücken und weiteren Beschwerden. Durch Wiederherstellung der richtigen Körperhaltung kann das beschwerdefreie Zusammenspiel der Wirbelkörper und Gelenke erreicht werden. Die Füße sind die Basis der Therapie, wobei die Sohle die Fußmuskulatur stimuliert, Verspannungen löst und die Beweglichkeit aktiviert. Die Sohle ist dünner als herkömmliche orthopädische Einlagen.
Podo-Sohle Eine neuro-physiologische Sohle, die bei verschiedenen Krankheiten am Bewegungsapparat eingesetzt werden kann.
Propriozeption Wahrnehmung von Körperbewegung und Körperlage im Raum bzw der Lage einzelner Körperteile zueinander.
Polyarthritis Entzündung von fünf oder mehr Gelenken
Poliomyelitis Kinderlähmung
Polyneuropathie PNP Oberbegriff für bestimmte Erkrankungen des peripheren Nervensystems, die mehrere Nerven betreffen.
Prothese Ersatz von Gliedmaßen, Organen oder Organteilen durch künstlich geschaffene, ähnliche Produkte.
Pseudoarthrosen Ausbleiben der Heilung nach einem Knochenbruch nach Ablauf von einem halben Jahr nach dem Ereignis.
Q nach oben
Querschnittlähmungen Diese können erworben oderund angeboren sein. Sie sind eine Kombination von Symtomen, die bei Unterbrechnung der Nervenleitungen im Rückenmark auftritt.
R nach oben
Rheuma Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat mit fließenden, reißenden und ziehenden Schmerzen (chronische Polyarthritis)
S nach oben
Schädel-Korrektur-Orthesen Im Fall geburts- oder lagerungsbedingter Schädeldeformitäten Therapieform mit Helm zur Kopfmodellation.
Schlaganfall Apoplex, plötzlich auftretende Erkrankung des Gehirns, die oft zu einem anhaltenden Ausfall von Funktionen des Zentralnervensystems führt und durch kritische Störungen der Blutversorgung des Gehirns verursacht wird.
SIDS Sudden infant death syndrome = plötzlicher Kindstod
Skoliose seitliche Verbiegung der Wirbelsäule bei gleichzeitiger Rotation (= Verdrehung) der Wirbel, die nicht mehr durch den Einsatz der Muskulatur aufgerichtet werden kann.
Spina bifida Krankheit, offener Rücken, Neuralrohrdefekt
Spinal die Wirbelsäule betreffend
SPZ - Sozialpädiatrisches Zentrum Interdisziplinäres Expertenteam aus Ärzten, Therapeuten, Technikern und Betroffenen, die über die medizinische Behandlung hinaus die psychosoziale Situation der Patienten und ihrer Familien wahrnehmen, auf verschiedene Weise thematisieren und Unterstützung in Form einer Langzeitbegleitung anbieten. Behandlungsvoraussetzung ist, dass es bereits eine Diagnose gibt.
Sturzprophylaxe Ziel ist Stürze und Sturzfolgen zu vermeiden, indem ursächliche Risiken und Gefahren erkannt und ausgeräumt werden.
T nach oben
Tensgeräte Geräte, die zur transkutanen elektrischen Nervenstimulation (=Tens) dienen.
Tetraparese Lähmung aller vier Extremitäten
U nach oben
Ulcera Geschwüre, die sich im Verlauf der Erkrankung an den Füßen bilden und die sich ausdehnen können.
V nach oben
Venen Auch Blutadern genannt, sind Blutgefäße, die das Blut zum Herzen führen. Bei einem erwachsenen Menschen transportieren sie jeden Tag etwa 7000 Liter Blut zum Herzen zurück. Dabei haben besonders die Beinvenen schwere Arbeit zu leisten, denn das Blut muss gegen die Schwerkraft zum Herzen befördert werden.
W nach oben
Wechseldruckmatratze Innerhalb der Wechseldruckmatratze werden zwei Luftkreisläufe abwechselnd über den Kompressor mit Luft befüllt. Die Druckzonen wechseln ca. alle drei bis fünf Minuten, erleichtern so die Blutzirkulation und mindern gleichzeitig den Druck auf empfindliche Körperpartien. Wird zur Antidekubitus-Prophylaxe eingesetzt.
X nach oben
X-Chromosom ist eine Bezeichnung für ein Geschlechtschromosom (Gonosom). In der Regel haben Frauen zwei x-Chromosomen, Männer haben ein X und ein Y-Chromosom.
Y nach oben
Y-Chromosom Das Y-Chromosom ist ein Geschlechtschromosom (Gonosom). Es bewirkt die Ausbildung des männlichen Phänotyps.
Z nach oben
ZNS Als das Zentralnervensystem des Menschen, kurz ZNS, bezeichnet man die im Gehirn und Rückenmark gelegenen Nervenstrukturen, die die zentrale Reizverarbeitung, das heißt die Integration und Koordination der aus der Peripherie einlaufenden sensorischen Reize vornehmen.

Zudem ist das ZNS Sitz der Auslösung der willkürlichen Motorik, die dem Menschen eine gezielte Reaktion auf die Umweltbedingungen ermöglicht, sowie der Ort des unbewußten und bewußten Denkens. Vom ZNS topgrafisch abgegrenzt wird das periphere Nervensystem.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Inhalte dieses Glossars lediglich allgemeiner Natur sind und zur Information dienen. Die Inhalte ersetzen keinen Arztbesuch.

 

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